10. August 2017

Nachricht

Über 250 Nienburger werden zur Lutherrose

Lebendiges Bodenbild ein voller Erfolg

Bild: Christian Schulze

Die benachbarten evangelischen Kirchengemeinden Kreuzkirche und St.Johannis Langendamm, in Zusammenarbeit miteinander verbunden, feiern einen großen Erfolg mit ihrer Aktion“Lutherrose“.

Im Gedenkjahr der Reformation wollten sie im wahrsten Sinne des Wortes eng zusammenstehen und die Lutherrose aus Menschen stellen. „Live und in Farbe stellen wir uns nach Plan und Vorzeichnung auf und machen von oben ein Foto davon“, so die Idee der beiden Pastoren Reinhard Kiparski (Kreuzkirche) und Georg Beck (St. Johannis Langendamm und Kreuzkirche).

Bild: Christian Schulze

Am Sonntag, den 6. August war es soweit. Helfer beider Gemeinden,ein Fotograf mit Fotodrohne für ein Bild von oben, Kuchen, alkoholfreie Cocktails der Guttempler und der Eiswagen von der Volksbank finanziell unterstützt, standen bereit, als nach musikalischen Klängen aus Luthers Zeit von Henning Rother und weiteren Musikanten die beiden Pastoren die Aktion eröffneten und erklärten.

Ca. 300 Menschen waren um 15 Uhr auf den Platz neben der Kreuzkirche gekommen, der besonders geeignet war zum Vorzeichnen der Lutherrose und für Anweisungen mit Überblick vom hohen Flachdach des Gemeindehauses.
Die Kirchenvorsteher beider Gemeinden statteten die Menschen mit gefalteten farbigen Papierhüten aus. Von oben dirigierte Pastor Kiparskimit Megaphon an der Seite des Luftfotografen die Helfer. Am Boden füllte Pastor Beck den äußeren Kreis mit älteren Besuchern, die einen Sitzplatz bekamen, dann wurden die die Rosenblätter, das Herz mit Kreuz und der blaue Hintergrund mit Menschen gefüllt.

Bild: Logemann

Das Ergebnis ist nun Erinnerung und Foto. „Wir haben es groß gedacht und Ihr habt’s groß gemacht!“ fasst Pastor Beck das Gelingen der Aktion zusammen. Alle Teilnehmer waren begeistert und machten sich nach dem geduldigen Zusammenstehen über Kaffee, Kuchen und Eis her. Beide Pastoren und die Kirchenvorstände sind sich einig, dass die Menschen, die der Einladung über Werbung und Ankündigungen in der Lokalpresse gefolgt waren, ein überzeugend buntes Bild für die beiden evangelischen Gemeinden abgegeben haben. “Wir wollen erkennbar sein mit unserem Glauben, wir wollen anstecken zur Teilnahme, wir dürfen feiern und gemeinschaftlich auf Gottes Gegenwart und Hilfe vertrauen“ hatte Reinhard Kiparski in der Eröffnung gesagt. „Ganz im Sinne Luthers, ausgedrückt mit seinem vor 500 Jahren entwickelten Logo, verstecken wir uns nicht.“ ergänzte Georg Beck. „Wir sind die Lutherrose dieser Stadt gewesen. Von weitem – sogar von oben zu erkennen, das ist uns gut gelungen“, stellten beide Pastoren gegen Ende der Veranstaltung freudig fest. Sie danken allen, die gekommen sind, geholfen und sich aufgestellt haben.
 

 

Die Lutherrose als Video