Beerdigung

Beerdigung – wenn ein Mensch stirbt

Bild: emsz / Jens Schulze

Wenn ein Mensch stirbt, dann ist es, als würde die Welt still stehen. Und trotzdem muss auf einmal so viel geschehen: der Bestatter muss informiert werden, die Karten gedruckt, die Beerdigung organisiert und das Trauergespräch verabredet werden.

Vor allen Dingen, die erledigt werden müssen, steht die eigene Trauer. Am Anfang fühlt es sich alles noch unwirklich an. Nach und nach setzt sich die Erkenntnis durch: Ein Mensch, den wir geliebt haben, ist nicht mehr da. Trauer tut weh, und Trauer braucht Zeit.

Als Christen glauben wir, dass ein Mensch, der stirbt, nicht verloren ist, sondern in Ewigkeit bei Gott geborgen bleibt. Jesus sagt: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben“. Daran halten wir uns.

Die Beerdigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Trauerns. In der Trauerfeier bedenken wir das Leben des Verstorbenen. Wir danken Gott für alles Gute, vertrauen ihm das Schwere an, bitten um Vergebung und halten Fürbitte für den Menschen, der nicht mehr bei uns ist. Am Ende legen wir den Leib oder die Asche in die Erde und das Leben in Gottes Hand.
Wenn ein Mensch gestorben ist, benachrichtigen Sie den Bestatter. Er wird mit ihnen die notwendigen Dinge ansprechen. Mit dem Bestatter verabreden Sie den Termin für die Trauerfeier. Der Bestatter informiert den zuständigen Pastor/die Pastorin. Er bzw. sie wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Termin für ein Trauergespräch ausmachen.

Im Trauergespräch geht es zum einen um den Verstorbenen/die Verstorbene: welche Stationen auf seinem Lebensweg sind ihm/ihr wichtig gewesen? Was war er/sie für ein Mensch, woran hatte er/sie Freude, was war auch schwer in diesem Leben? Im Trauergespräch sprechen Sie über Lieder, Musik, Bibeltexte für die Trauerfeier.

An dieser Stelle können wir nur wenige Hinweise geben. Bitte sprechen Sie die Pastorin oder die Pastoren an, wenn Sie Fragen haben Hilfe brauchen.