Bildungseinrichtungen und Vereine können sich unkompliziert beteiligen – nächstes Treffen am 4. November
Wie können Werte wie Respekt, Menschenwürde, Vielfalt und Zusammenhalt im Alltag sicht- und erlebbar werden? In Nienburg soll dazu ein besonderes Bildungsprojekt entstehen: 16 Apfelbäume, die Hauptschülerinnen und -schüler der BBS zu ihrem Abschluss erhalten und anschließend für das Projekt zur Verfügung gestellt haben, sollen künftig an verschiedenen Orten für unterschiedliche Werte stehen. Sie laden dazu ein, sich mit Fragen des demokratischen Miteinanders auseinanderzusetzen. Initiiert wurde das Projekt „16 Bäume der Hoffnung und Demokratie“ von Gordon Logemann, Schulpastor im Kirchenkreis Nienburg. Es wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Nienburg entwickelt und von Bürgermeister Jan Wendorf unterstützt.
Die Idee stößt bereits auf Interesse: Bei einem ersten Austauschtreffen kamen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen zusammen, darunter die BBS Nienburg, die IGS, die Alpheideschule und die Sozialpädagogikschule. Gemeinsam entwickelten sie erste Vorstellungen zur Umsetzung. Dabei wurde deutlich: Die Beteiligung soll möglichst unkompliziert sein und sich gut in den pädagogischen Alltag integrieren lassen.
Angesprochen sind insbesondere Einrichtungen und Vereine, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und das Thema Demokratie und gesellschaftliche Werte in ihre Angebote einbringen möchten. Dafür muss niemand ein eigenes Projekt auf die Beine stellen oder dauerhaft Verantwortung für einen Baum übernehmen. Stattdessen können einzelne Werte aufgegriffen und dazu passende Beiträge entwickelt werden. Diese sollen später Teil des öffentlich zugänglichen Lernpfads werden und über QR-Codes an den Bäumen sichtbar sein.