Zum Auftakt um 18 Uhr in St. Martin versammelten sich mehr als 100 Menschen. Angesichts des Datums wurde an die Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. Zugleich ging es um die Hoffnung, dass Frieden möglich ist – und darum, dass Frieden im Miteinander entsteht. Der Posaunenchor begleitete das Programm musikalisch, von Martin Luthers „Verleih uns Frieden gnädiglich“ bis zu Michael Jacksons „Heal the World“.
In der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde stand der Bibelvers „Glücklich sind, die Frieden stiften“ aus der Bergpredigt im Mittelpunkt. Dabei ging es auch um die Frage, was es braucht, damit trotz verschiedener Ansichten das Verbindende erhalten bleibt. Anschließend wurde das Gespräch bei Getränken und dem „LNdK-Hotdog“ fortgesetzt. Die Brötchen dafür hatte die Bäckerei Kindermann eigens nach einem dafür entwickelten Rezept gebacken.
In St. Michael konnten die gut 80 Besucherinnen und Besucher aus selbst fotografierten Motiven und einem passenden Segensspruch ihre persönliche Friedenspostkarte gestalten. Ob zum Verschenken, als Zeichen für einen gewünschten Neuanfang oder als persönlicher Gedanke für den eigenen inneren Frieden, blieb dabei jedem selbst überlassen. Nach der lebendigen Aktion wurde es bei der anschließenden Meditation für mehrere Minuten ganz still in der Kirche, während draußen die Sonne unterging.