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Verabschiedung von Pastor Horst Seivert in Holtorf

14. April 2026

„Die Berufung bleibt, aber die Bezeichnung ändert sich“

Pastor Horst Seivert (Mitte) wurde feierlich vom Holtorfer Kirchenvorstand und Superintendentin Dr. Christiane de Vos (rechts) in den Ruhestand verabschiedet. Bild: Kakoschke

Mit einem festlichen Gottesdienst ist Pastor Horst Seivert am Sonntag, 12. April, in der Kirche St. Martin in Holtorf in den Ruhestand verabschiedet worden. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Kirche, Gemeinde und Öffentlichkeit nahmen an dem Abschied teil.

Gebürtig stammt Horst Seivert aus Siebenbürgen und kam 1990 nach Deutschland. Seit dem 1. August 2001 war er Pastor der Kirchengemeinde Holtorf und wirkte darüber hinaus zeitweise auch in der Kirchengemeinde Drakenburg-Heemsen. In mehr als zwei Jahrzehnten prägte er das kirchliche Leben vor Ort.

Neben den klassischen Aufgaben eines Gemeindepastors rief Horst Seivert eigene Formate wie „Lesen unterm Turm“ ins Leben, initiierte Friedensgebete und engagierte sich besonders für die Kirchenmusik – eine seiner großen Leidenschaften.

So stand auch der Abschiedsgottesdienst ganz im Zeichen der Musik. Die Frauenchöre aus Holtorf und Erichshagen, der Chor „Capella Vocale“ sowie Orgel- und Klavierspiel prägten die musikalische Gestaltung.

Die offizielle Entpflichtung nahm Superintendentin Dr. Christiane de Vos vor. Die Urkunde des Landesbischofs Ralf Meister wurde durch Andreas Iber, Pastor der Nachbargemeinde Erichshagen, verlesen. In Grußworten würdigten anschließend auch Pfarramtssekretärin Antje Scheduikat, Pastor Dietmar Hallwaß, Ortsbürgermeisterin Cornelia Feske sowie Philipp Keßler vom Holtorfer Kirchenvorstand das langjährige Wirken des Pastors und dankten ihm für das gute Miteinander. 

Horst Seivert selbst blickte zurück auf eine Zeit, die von vielfältigen Aufgaben, Begegnungen und Segen geprägt war. Sein besonderer Dank galt der Kirchengemeinde, dem Kirchenvorstand, den vielen ehrenamtlich Engagierten sowie allen, die das Gemeindeleben musikalisch bereichert haben. Für den neuen Lebensabschnitt freue er sich auf mehr Zeit mit seiner Familie. Holtorf bleibe er weiterhin verbunden. „Die Berufung bleibt, aber die Bezeichnung ändert sich“, sagte er.  

(Text: Kakoschke)