„Wow, was für ein Anblick“ – mit diesen Worten begrüßte Walter Hufenreuter, Vorsitzender des Kirchengemeindeverbands, am vergangenen Sonntag, 16. August, die Besucherinnen und Besucher in der voll besetzten Kreuzkirche Nienburg. Nach rund einem Jahr Vakanz wurde Pastor Frank Weßler in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendentin Dr. Christiane de Vos in seinen Dienst im Kirchenkreis Nienburg eingeführt. Er wird künftig in den Kirchengemeinden Kreuz und St. Johannis sowie St. Martin tätig sein. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Organistin Salvija Sextro und dem Chor "Zweiklang" unter Leitung von Silvia Panning gestaltet.
Frank Weßler war zuvor Pastor in Hage/Ostfriesland. Im Kirchenkreis Nienburg übernimmt er nun erstmals eine Stelle im Pfarrteam, in dem mehrere Kirchengemeinden pastorale Aufgaben und Dienste gemeindeübergreifend organisieren.
In seiner Predigt setzte sich Pastor Frank Weßler mit dem Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner aus dem Lukasevangelium auseinander. Er sprach über vorschnelles Schubladendenken und das ständige Vergleichen, das den Alltag heute oft prägt. Dabei erinnerte er daran, dass niemand perfekt ist – und es deshalb weder beim Blick auf andere noch auf sich selbst vorschneller Urteile bedarf. Menschen dürften darauf vertrauen, dass Gott ihnen nahe bleibt und aus manchem Fehler vielleicht sogar etwas Gutes entstehen kann.
Die Freude über den neuen Pastor war während des gesamten Gottesdienstes spürbar und setzte sich auch in den anschließenden Grußworten fort. Nienburgs Bürgermeister Jan Wendorf sowie Angelika Lederich, Leiterin der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde und Sprecherin der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), hießen Frank Weßler herzlich in Nienburg willkommen. Die drei Kindertagesstätten Johannisbär, Arche Noah und kreuz & quer freuen sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Pastor und überreichten ihm einen hölzernen Wegweiser mit der Aufschrift „Schön, dass Sie unseren Weg begleiten“.